Dienstag, 24. November 2009

The Origin of Species - genau 150 Jahre alt


Am 24. November 1859 - vor genau 150 Jahren - erschien Charles Darwins «On The Origin of Species». Schon bei seiner Veröffentlichung erweckte es breites Interesse: die erste Auflage von 1250 Exemplaren war bereits am ersten Tag vergriffen.





Katharina Bochsler über das epochale Werk:

Sonntag, 30. August 2009

Darwins Weltumsegelung wird nachgestellt

Euronews: «2009 ist das Charles-Darwin-Jahr und das belgische und niederländische Fernsehen begehen dieses mit einer besonderen Initiative.

Um den 200.Geburtstag des britischen Naturforschers gebührend zu feiern, lassen sie die Weltumseglung, die Darwin einst zu seiner berühmten Evolutionstheorie inspiriert hatte, nachstellen.

Das Projekt, das mit Kameras begleitet und als Serie ausgestrahlt wird, wird ein Jahr lang dauern und eine Imitation des Darwin-Seglers “Beagle” rund um die Welt führen. »

Das Projekt segelt als «Beagle, On the Future of Species»



Homepage des Projekts

Fotostream auf Flickr

Dienstag, 25. August 2009

The Low Anthem: Charlie Darwin

Neben den wissenschaftlichen Daten und Fakten zu Charles Darwin zur Abwechslung mal etwas Musikalisches: Die Folk-Rock Band The Low Anthem aus Providence, Rhode Island macht seit Monaten in den verschiedensten Musikblogs von sich reden - mit ihrem Song "Charlie Darwin".

"Set the sails I feel the winds a'stirring
Toward the bright horizon set the way
Cast your wreckless dreams upon our Mayflower
Haven from the world and her decay
" singen die Drei. Und wir singen mit.


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Lyrics
Webseite

Mittwoch, 20. Mai 2009

Project Steve

An kaum einen anderen Ort sind die Kreationisten stärker vertreten als in den USA. Die Anstrengungen, dass diese Theorie zumindest gleichberechtigt mit der Evolutionstheorie gelehrt werden soll, sind dort auch erfolgreich. Rund ein Viertel aller BiologielehrerInnen räumt auch dem Kreationismus Platz ein im Unterricht.

Die Kreationisten versuchen sich auch einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben und haben eine Liste von rund 100 Wissenschaftlern veröffentlicht, die ihrer Theorie anhängen.

Da hält das National Center Science Education dagegen. Aber anstatt eine Liste mit Hunderttausenden von Evolutionsbefürwortern zu veröffentlichen - was zahlenmässig wohl drin liegen würde -, haben sie das Project Steve ins Leben gerufen.

Auch das ist eine Liste von Wissenschaftler, aber eintragen darf sich nur, wer Steve heisst und die Evolutionstheorie unterstützt. Obwohl nur geschätzte ein Prozent der Wissenschaftsgemeinde Steve (oder Steven, Stephen, Stefan, Stefanie etc.) heisst, sind schon zehn Mal mehr bekennende Evolutionisten eingetragen als Wissenschaftler bei den Kreationisten.

Leider hat die augenzwinkerende Aktion bis jetzt noch nicht massgeblich das Gewicht der Kreationisten in der Bevölkerung verschoben. Noch sind immer rund die Hälfte der US-AmerikanerInnen der Auffassung, dass Kreationismus einen Platz im Unterricht verdient hat.

Sonntag, 19. April 2009

Beagle-Reise: einfach oder luxuriös

Grösser könnten die Gegensätze kaum sein.

Die beiden Bonner Museen Goldfuss und Koenig widmen Darwin und seiner Beagle-Reise Sonderausstellungen, die auch die extrem beengten Verhältnisse zeigen, unter denen der Forscher fünf Jahre lang lebte und arbeitete. Kosten: Goldfuss-Museum Eintritt frei, Museum Koenig keine Angaben gefunden.

Auf der anderen Seite bietet ein Reiseunternehmen eine Woche Galapagos auf den Spuren Darwins an im Luxuskatamaran (privater Balkon und Badezimmer, erlesene Weinkarte, Whirlpool und Sonnendeck etc.). Kosten hier: ab 3500 € (5300 CHF), Nebensaison etwas billiger. Den Flug nach Quito muss man allerdings noch separat buchen und bezahlen.

Entscheiden Sie selbst (oder Ihre Brieftasche).

Donnerstag, 16. April 2009

Charles Darwin lebt - und twittert

Twitter ist das Webtool der Stunde: Mit SMS-ähnlichen Kurzmeldungen à 140 Zeichen teilen die "Zwitscherer" ihren Lesern ("follower" im Twitter-Jargon) mit, was sie gerade denken oder erleben.

Und wenn Celebrities wie Britney Spears oder Barack Obama twittern, verwundert es auch nicht, dass auch die längst Totgeglaubten via Twitter wieder zum Leben erweckt werden.

Zum Beispiel unser alter Freund Charles Darwin: "One of the little Schooners, will take me up to the Rio Negro, after staying a few days in the Bay of St Joseph." lässt er uns via Twitter wissen. So kann man mehrmals täglich erfahren, was Darwin gerade bewegt und wo er sich befindet - www.thebeaglevoyage.com sei Dank. Diese Webseite füttert nämlich seinen Account.

(Man beachte auch das nette Detail, dass Darwin nicht etwa "from Web", "via Facebook" oder "via Tweetdeck" twittert, sondern: "from TheBeagle")

http://twitter.com/cdarwin/

Freitag, 10. April 2009

Kurz vor Ostern - ein Darwin Ei gefunden


Einen besseren Zeitpunkt für diese Geschichte gibt es wohl nicht. Kurz vor Ostern hat eine Mitarbeiterin des Zoologischen Museums der Universität Cambridge ein Ei gefunden. Und zwar nicht irgendein Ei. Es ist das Ei eines Steisshuhns und wurde von Charles Darwin während seiner Beagle-Reise gesammelt.

Offenbar wusste man bisher von 16 Eiern, die Darwin während dieser Reise gesammelt hatte. Aber alle galten als verloren. Bis jetzt der Osterhase wieder eins auftauchen liess.