
Immerhin lassen die Eulendamen ihren ersten Gatten nur dann mit der Aufzucht alleine, wenn das Futterangebot für ihn und die Jungen gut ist. Für Tierdamen ist dies eine unübliche Strategie. Aber die Raufusskauzweibchen können dadurch mehr Nachwuchs in die Welt setzen - sie sind also im evolutionären Rennen im Vorteil.
Man könnte dies als eine besondere Form der sexuellen Selektion bezeichnen. Dabei geht es darum, dass es für gewöhnlich die Weibchen einer Tierart sind, die ihren Begattungspartner aussuchen und damit die Evolution beeinflussen. Schon Charles Darwin hatte erkannt, wie wichtig die sexuelle Selektion ist. (Bild: Horst Egen/www.egeeulen.de)
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