Sonntag, 4. Januar 2009

Fisch-Forschung an der Uni Basel

Odette Frey wird am 2. Februar über die Arbeit des Basler Evolutionsbiologen Walter Salzburger berichten. Dafür hat sie ihn im Dezember in seinem Labor getroffen. Hier erste, kurze Eindrücke von diesem Besuch.

Wie bringt die Evolution immer neue Arten hervor? Diese Frage interessiert Walter Salzburger. Der 33-jährige ist Assistenzprofessor an der Uni Basel und mit seinem jugendlichen Aussehen auf den ersten Blick kaum von seinen Studierenden zu unterscheiden. Im Keller seines Instituts befindet sich ein Dutzend Aquarien mit Buntbarschen, seinen Forschungsobjekten. Diese Fische sind wahre Weltmeister darin, neue Arten zu entwickeln und deshalb für Evolutionsforscher wie Salzburger äusserst interessant. Alleine im Viktoriasee (Ostafrika) leben rund 400 verschiedene Buntbarscharten. Salzburger forscht oft auch in Afrika, wo er die Fische direkt in der Natur beobachtet, sie für seine Forschung fängt – und am Abend auf den Grill legt. „Einige Buntbarsche schmecken sehr lecker“, sagt er. Von seinen Fischen ist der Jungprofessor begeistert. Hält er sie auch als Haustiere? „Nein, irgendwann einmal hat man genug Fische gesehen. Zu Hause habe ich das Gegenprogramm: eine Katze.“

Walter Salzburger über sein Labortier (download):


Link zu Walter Salzburgers Labor

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